Warum es der Texter schwerer hat als der Grafiker!

Texte sind verwundbarer als Grafiken, weil die Gesamtheit lesen und schreiben kann, aber nur wenige können skizzieren oder zeichnen. Worte scheinen auf den ersten Blick austauschbarer als die Bildsprache. An eine gute Grafik traut man sich mit Kritik so schnell nicht heran, dafür müsste man zumindest zeichnen können.

Für jeden, der ein Mitspracherecht hat, ist ein Text daher leichter greifbar und so wird die Arbeit des Texters häufiger infrage gestellt als die des Grafikers.

Häufig ist es auch so, dass für den Aufraggeber das geschriebene und gedruckte Wort, wie eine verbindliche Aussage für die Philosophie des Unternehmens steht und als ein gegebenes Versprechen plötzlich kritisch beäugt wird – unter dem Motto: „Diese Aussage können wir so nicht stehen lassen….“

Aus diesen Gründen muss der Texter seine Gedankenwege viel stärker erklären und diese mit Verkaufsargumenten untermauern.